Mittwoch, 4. Oktober 2017

Jacke statt Kleid

Heute möchte ich euch zeigen, was ich "fabriziert" habe....


Denn ich habe aus einem Kleiderschnitt einen Jackenschnitt gemacht. 

Wie das geht? Ganz easy!!!

.....aber von vorne....
Zuerst war da der Stoff. 1,5 m grüner Brick Jacquard-Jersey von Swafing. Gekauft Anfang September auf dem Stoffmarkt in Trier. Ich hatte mich sofort in den Stoff und die Farbe verliebt, wusste allerdings noch nicht so recht, was daraus werden sollte.... entweder Kleid oder Jacke. 


Dann sah ich auf vielen Blogs die tolle Frau AVA Jacke von hedinäht. Dieser lässige Schnitt gefiel mir ganz gut. Allerdings benötigt man für den Schnitt ca. 2m Stoff. Und zwar deshalb, weil die Ärmel sofort mit dem Vorder- bzw. Rückenteil zugeschnitten werden.  Ich hatte nun aber nur 1,5 m (das passiert dann, wenn man gar nicht vorhat Jackenstoff zu kaufen 😆).

Nun musste ich also nach einer Alternative für den Jackenschnitt schauen... Gar nicht so einfach.
 Ich durchforstete das Netz und meine vielen Burda und Ottobre - Zeitschriften und wurde
schließlich fündig. 



Allerdings nicht bei den Jacken....

Grundschnitt ist nun  der Kleiderschnitt "Art Teacher" aus der Ottobre 5/2014. Eigentlich für Leinen vorgesehen und nur mit halblangen Ärmeln, aber das lässt sich ja anpassen....


Gekürzt hab ich den Schnitt auch, damit mein Stoff reichte. Das Rückenteil habe ich im Bruch zugeschnitten, das Vorderteil dann in zwei Teilen (logisch bei einer Jacke, oder???). Dann habe ich mir noch (aufgesetzte) Taschen dazugebastelt und einen Beleg. Ich habe wirklich jedes Fitzelchen des Stoffes ausgenutzt (war das ein hin un her Geschiebe) und hatte wirklich
nur noch ganz kleine Mini-Reste übrig.

Dafür eine neue Jacke.


Damit sie nicht immer aufspringt, habe ich oben einen (Fake) Knopf aus meiner Knopfsammlung angenäht und zum Schließen einen großen Druckknopf eingenäht. Das Risiko, dass das mit dem Knopfloch bei dem dicken Stoff nicht klappt, war mir zu groß.


Zum Schluss musste ich die Jacke dann doch noch etwas in der Seitennaht anpassen. Auf den Fotos ist das allerdings noch nicht passiert. Ist mir erst hinterher aufgefallen, aber da war keine Zeit mehr für neue Fotos.

Ich hatte sie in Gr. 42 (laut Maßtabelle) zugeschnitten und nun war sie doch etwas weit. Lag wahrscheinlich auch an der Stoffauswahl. Schließlich war das Kleid für Leinen ausgelegt. Aber wie heißt es so schön, lieber kleiner nähen als das es hinterher zu eng ist.

Was haltet ihr von meinem neuen Übergangsmantel?
Und da heute auch ein Detail-Special beim Me made Mittwoch ist, zeige ich euch noch meine Details der Jacke als Collage



Macht´s gut, bleibt gesund


Christine




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Kommentare:

  1. Sehr schöne Jacke in einer besonderen Farbe, super schön. Aus einem Kleiderschnitt eine Jacke zu nähen, liegt nicht unbedingt auf der Hand, ist Dir jedoch prima gelungen. LG Kuestensocke

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  2. Du meinst wohl lieber größter nähen oder? ;-)
    Die Jacke ist schön geworden. Meine Farbe wäre es allerdings nicht, aber das ist ja Geschmackssache!
    Liebe Grüße und viel Spaß beim tragen!
    Claudia

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  3. Gute Idee, aus dem Kleiderschnitt eine Jacke zu kreieren! Und der Stoff ist der Hammer ...
    Liebe Grüße von Doro

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  4. In den Stoff hätte ich mich auch verliebt, der ist so schön. Und aus dem Kleiderschnitt ist Dir die Jacke wirklich gut gelungen.
    LG Epilele

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  5. Tolle Idee mit dem Schnittmuster.
    Die Jacke steht Dir richtig gut.
    Liebe Grüße Katrin

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  6. Die Struktur solcher Stoffe begeistert mich gerade sehr.Hat Stand, aber ist dehnbar, für einen bequemen Jackenmantel ideal. Eine Taschenform aufzusteppen ist bei diesem Stoff nicht so ohne.
    Viele Grüße, Karen

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  7. Sehr schön. Und wenn der Stoff danach noch alle ist, ist doch perfekt.

    LG Anja

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Christine